Weiße Wanne

Weiße Wanne - Stahlbeton - WU Beton - Wasserdicht - Stahlbeton - Beton

Die weiße Wanne

Die weiße Wanne bezeichnet ein wasserundurchlässiges Kellergeschoss.

Die weiße Wanne wird aus wasserundurchlässigem Stahlbeton (WU -Beton) hergestellt.

Der Name „Weiße Wanne“ kommt von der sehr hellen Farbe des WU -Betons.

Das Gebäude liegt eingebettet im Erdreich - in einer „Wanne“.

Wann braucht man eine weiße Wanne?

Bei der Baugrunduntersuchung wird festgestellt, ob eine weiße Wanne notwendig ist.

Eine weiße Wanne ist sinnvoll, wenn das Grundstück durch einen hohen Grundwasserstand belastet ist.

Die weiße Wanne wird bei drückendem Wasser eingesetzt.

Vorteile der Weißen Wanne

Bauwerke, die unter Einwirkung von Wasser stehen, können auf zwei Arten abgedichtet werden: Mit der schwarzen oder weißen Wanne.

Bei der weißen Wanne wird keine zusätzliche Bauwerksabdichtung benötigt.

Bei der weißen Wanne sind normalerweise keine zusätzlichen Drainagen nötig.

Bei richtiger Planung und Ausführung ist eine weiße Wanne wasserdicht.

Die Bauteile der weißen Wanne sind gleichzeitig tragend als auch abdichtend.

Undichte Stellen und Schäden sind direkt erkennbar, und können sofort ausgebessert werden.

Gegenüber der schwarzen Wanne ist die weiße Wanne kostengünstiger.

Nachteile der Weißen Wanne

Eine weiße Wanne erfordert viel planerische Vorarbeit.

Das Errichten einer weißen Wanne ist aufwendig, weil schnell Undichtigkeiten auftreten können.

In die weiße Wanne kann immer etwas Wasser eindringen, verdunstet aber sehr schnell wieder.

Erstellung einer Weißen Wanne

Die weiße Wanne wird normalerweise geschosshoch hergestellt.

Die Bodenplatte und die Außenwände werden dafür aus wasserundurchlässigem Beton hergestellt (WU - Beton).

Wenn Decken das Gebäude nach außen begrenzen, können diese auch Teil der weißen Wanne sein.

Die weiße Wanne wird aus Ortbeton oder Fertigteilelementen hergestellt.

Bei der Herstellung einer weißen Wanne muss der Beton sorgfältig eingebaut und verdichtet werden.

Die Dicke der weißen Wanne richtet sich nach den statischen Berechnungen.

Bei der Planung von einer weißen Wanne sind Versprünge oder Nischen in den Kellerwänden zu vermeiden.

Fensteröffnungen sollten außerhalb, das heißt, über der weißen Wanne liegen.

Bei der weißen Wanne wird eine spezielle Betonmischung eingesetzt.

Bei der weißen Wanne wird eine spezielle Bewehrung eingesetzt.

Die Abstandhalter der Bewehrung müssen aus wasserdichtem Material sein.

Bei einer weißen Wanne müssen die Fugen fachgerecht abgedichtet werden.

Der Verlauf von abgedichteten Fugen muss genau geplant sein, damit an dieser Stelle besondere Vorkehrungen getroffen werden können.
Am Ende werden die erdberührten Flächen mit einem Schutzanstrich versehen.

Rohrdurchdringungen in der weißen Wanne dürfen nur rechtwinklig erfolgen, und müssen mit Dichteinsätzen oder Flanschen versehen sein.

Nachbehandlung der Weißen Wanne

Eine weiße Wanne muss fachgerecht nachbehandelt werden.

Eine weiße Wanne soll mindestens sieben Tage nach dem Ausschalen feucht gehalten werden.

©Deutscher Bauzeiger 51.1.1 Bauen - Bodenplatte - Weiße Wanne

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