Bettungsmodul und Plattendruckversuche

Bettungsmodul - Plattendruckversuche - Baugrund - Tragfähigkeit - Bodengutachten

Das Bettungsmodul wird aus Plattendruckversuchen ermittelt

Flachgründungen und Tiefgründungen sollen die vorhandenen Bauwerkslasten sicher in den Baugrund übertragen.
Deswegen sind zwei Nachweise zu führen:

  • Nachweis der Tragfähigkeit/Gebrauchstauglichkeit des Bodens
  • Nachweis der Tragfähigkeit/Gebrauchstauglichkeit des Fundamentes

Da die Tragfähigkeit des Baugrundes oft nur schwer eingeschätzt werden kann, sollte bei geringstem Zweifel, insbesondere bei komplizierten Bauvorhaben, ein Baugrundsachverständiger eingeschaltet werden.

Dieser wird dann ein Bodengutachten erstellen, in dem im Regelfall folgende Angaben enthalten sind:

  • Zulässige maximale Bodenpressung
  • Zu erwartende Setzungen
  • Evtl. zu erwartende Grundwasserstände
  • Zusätzlich Sicherungsmaßnahmen für die Baugrube

Die angegebenen Werte des Bettungsmoduls werden aus Plattendruckversuchen ermittelt.

Diese Werte dürfen nur dann für die Fundamentbemessung verwendet werden, wenn der Baugrund von einer homogenen Schicht gebildet wird.

Das Bettungsmodul sollte vorab von einem Geotechniker erstellt werden, des weiteren soll der Geotechniker auch entscheiden, ob das Bettungsmodul im Randbereich der Bodenplatte verdoppelt werden soll oder nicht.

Bettungsmodul-Verfahren (BV)

Der Boden wird durch voneinander unabhängige Federn simuliert.
Dies kann sowohl für Balken (elastisch gebetteter Balken) als auch für Platten (elastisch gebettete Platte) gemacht werden.

Die Berechnung erfolgt heute ausschließlich mit Hilfe von Programmen (meist FEM-Programme).

Der Vorteil liegt darin, dass sowohl die Steifigkeit des Bodens wie auch die Steifigkeit des Bauteils in die Berechnung einfließen.

©Deutscher Bauzeiger 6.2.1 Bauen - Baugrube - Gründung - Bettungsmodul

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