Sicherheit Fenster und Türen

Sicherheit Fenster und Türen

In Deutschland wird im Jahr 190 000 mal in Privathäuser eingebrochen und alle paar Minuten wird ein krimineller Akt begangen.

Die Einbruchdiebstahl-Kriminalität ist in Deutschland hoch.

Niemand wird verschont, ob Einfamilienhaus, Mehrfamilienhäuser, sogar ganze Ortsrandsiedlungen werden von plündernden Banden überfallen und ausgeraubt.

Auch Sie können sich in Ihrem zukünftigen Traumhaus nicht sicher sein, Opfer von Einbrechern zu werden.

Nutzen Sie bereits bei der Planung, Fenster und Türen einzubauen, die gegen Einbruch stabil ausgerüstet sind.

Was Sie bei der Planung von Fenstern und Türen an Sicherheit vergessen, kann später nur sehr teuer nachgerüstet werden.

Die Sicherheit von Fenstern und Türen im Haus vermitteln kriminalpolizeiliche Beratungsstellen.

Die Sicherheit der Fenster

Der Einbrecher geht durch Türen, Fenster, Lichtschächte und Dachfenster; in dieser Reihenfolge würde er seine Vorlieben nennen.

Der Einbrecher will mit wenig Kraftaufwand und sekundenschnell die meisten dieser scheinbaren Hindernisse öffnen.

Der Einbrecher, als gut geübter Einsteiger, dringt durch Fenster und gläserne Terrassentüren ins Haus ein.

Bei Einfamilienhäusern ist die gefährlichste Zeit zwischen 10 und 12 Uhr, die Täter gehen davon aus, dass die Bewohner nicht anwesend sind.

Die Täter gehen davon aus, dass die Bewohner entweder bei der Arbeit sind oder für den Einkauf das Haus verlassen haben.

Bei Einfamilienhäusern ist die gefährlichste Zeit zwischen 10 und 12 Uhr und 17 und 5 Uhr.

Gekippte oder offene Fenster sind eine Einladung zum Diebstahl.

Wenn der Einbruchversuch ins Stocken gerät, wird der Einbrecher als letztes Mittel die Tür oder Fensterscheibe einschlagen und durchgreifen, um die Verriegelung von innen zu öffnen, wenn der Fenstergriff nicht abgeschlossen ist.

Gibt es einbruchsichere Fenster und Türen?

Hundertprozentig lassen sich keine Türen mit Glasscheiben und kein Fenster sichern, aber die Einbrüche so erschweren, daß die Ganoven aufgeben.

Tatsächlich steigen Einbrecher da ins Haus ein, wo die Schutzvorkehrungen erkennbar unzureichend sind.

Der Einbrecher schreckt vor baulichen, mechanischen oder auch elektronischen Maßnahmen ab.

Die Zeit, ein Fenster oder eine Tür länger als fünf bis zehn Minuten zu demontieren, hat er nicht.

Sicherheit bei Fenstern

Bei der Kaufentscheidung für einbruchhemmende Fenster wird hier die DIN V 18 054 relevant.

Das einbruchhemmende Fenster im geschlossenen, verriegelten und abgeschlossenen Zustand, kann den Einbruchversuch durch körperliche Gewalt für eine bestimmte Zeit erschweren.

Die einbruchhemmenden Fenster werden in vier Stufen von Widerstandsklassen EF 0 bis 3 unterschieden.

Für Privathaushalte empfehlenswert EF 1.

Diese Klasse EF 1 ist am unteren Ende der Sicherheit, aber geringer Schutz ist besser als gar kein Schutz.

Bietet durchaus akzeptablen Schutz, abhängig von der Ortslage und damit von der Einsehbarkeit des Grundstücks.

Rollläden und Klappläden

Die Rollläden werden in ihrer einbruchhemmenden Wirkung überschätzt.

PVC – Rollläden, wie sie überwiegen, können mit einem Ruck aus der Führungsschiene gerissen werden.

Die Rollladensicherung hält einem kräftigen Ruck nicht stand.

PVC - Rollläden lassen sich im übrigen auch relativ geräuschlos mit einer Lötlampe abflämmen.

Holz – Rollläden sind nicht so stabil und werden heute nicht mehr eingebaut.

Aluminium - Rollläden sind stabile Hindernisse, aber teurer.

Der Klappladen wird nur ausnahmsweise eingebaut und ist dem Rollladen in punkto Sicherheit gleichwertig.

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