Hypokaustenofen

Hypokaustenofen - Kachelofen - Funktion - Ofen - Heizung

Der Hypokaustenofen

Schon die alten Römer kannten dieses Heizsystem.

Ein Kachelofen in der Bauart Hypokaustenofen ist ein großflächiger Strahlungsofen, der über zwei Etagen eingebaut wird.

Die im Hypokaustenofen erzeugte Warmluft und Strahlungswärme zirkuliert durch eine ausgeklügelte, Ofenkonstruktion in natürlicher Thermik innerhalb des geschlossenen Wärmesystems.

Diese Hypokaustenofen sind sehr groß; es ist eine komplizierte Heizgasführung notwendig.

Es wird nur Strahlungswärme in den Raum abgegeben.

Es gibt die Hypokaustenofen im Schwerkraft-Betrieb.

Es gibt die Hypokaustenofen mit einem Ventilator im unteren kühleren Luftkanal eingebaut, der die Zirkulation der Warmluft anschiebt.

Die Funktion eines Hypokaustenofen

Im Hypokaustenofen ist ein gusseiserner Heizeinsatz eingemauert.

Aus dem Heizeinsatz ziehen die heißen Rauchgase durch ein Rauchgassystem zum Rauchrohr in den Schornstein.

Am Heizeinsatz und dem Rauchgassystem wird die Wärme an die umgebene Luft in die Heizkanäle abgegeben.

Im Hypokaustenofen wird die erwärmte Luft im geschlossenen Heizkreislauf im sogenannten Schwerkraft-Betrieb durch Heizkanäle bis in eine Höhe von 4 Meter durch die Thermik befördert.

Die heiße Luft im Heizkanal kühlt langsam wieder ab und sinkt herunter zum Heizeinsatz, damit fängt der Kreislauf durch Heizkanäle wieder an.

Durch den geschlossenen Heizkreislauf der Luft wird nur Strahlungswärme an die Räume abgegeben.

©Deutscher Bauzeiger 77.2.12 Haustechnik - Heizung - Kachelofen - Hypokaustenofen

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