Estrich

Der Estrich allgemein

Estrich ist der Fußbodenaufbau, der als Untergrund für Fußbodenbeläge dient.

Estrich ist der fertige nutzbare Fußboden.

Estrich wird als Ausgleichsstoff verwendet.

Durch Estrich wird der Fußboden begradigt.

Estrich ist ein Füllstoff.

Estrich verteilt die Last des Fußbodens.

Estrich kann entweder einen Verbund mit dem Unterboden eingehen (Verbundestrich), auf einer Trennlage liegen oder „schwimmen“.

Estrich kann als Unterboden oder als Bodenbelag genutzt werden.

Estrich ist hoch belastbar.

Der Estrich

Zementestrich

Zementestrich ist nach der Aushärtung feuchtebeständig.

Zementestrich auf Dämmung oder PE-Folie kann sich nachteilig verhalten.

Bei Flächen, die größer als 36 m² sind, müssen Fugen gebildet werden.

Zementestrich muss bei einer Mindesttemperatur von 5° C eingebaut werden.

Zementestrich muss nach dem Einbau vor zu schnellem Aushärten geschützt werden.

An heißen Tagen wird die zu schnelle Aushärtung durch leichtes benebeln mit Wasser verzögert.

Zementestrich ist frühestens 3 Tage nach dem Einbau begehbar.

Gussasphaltestrich

Gussasphaltestrich ist wasserfrei.

Gussasphaltestrich wird auf ca. 250° C erhitzt.

Gussasphaltestrich wird gegossen und muss nicht verdichtet werden.

Weil Gussasphaltestrich gute Dämmeigenschaften hat, kann in manchen Fällen auf eine Zusatzdämmung verzichtet werden.

Weil Gussasphaltestrich wasser- und dampfdicht ist, kann in manchen Fällen auf Abdichtungen oder zusätzliche Dampfbremsen verzichtet werden.

Gussasphaltestrich muss „von Hand“ verteilt werden.

Gussasphaltestrich ist besonders für Feuchträume geeignet.

Kunstharzestrich

Kunstharzestriche sind unter anderem Epoxydharzestriche.

Kunstharzestriche sind sehr teuer.

Kunstharzestriche versprechen eine hohe dynamische Belastbarkeit.

Kunstharzestriche sind wasserbeständig.

Kunstharzestriche haben eine sehr kurze Trocknungszeit.

Kunstharzestriche sind wahrscheinlich gesundheitlich nicht unbedenklich.

Calciumsulfatestrich

Calciumsulfatestrich ist auch unter dem Namen Anhydritestrich bekannt.

Anhydrit ist die Vorstufe zu Gips.

Calciumsulfatestrich ist wasseranziehend.

Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann Calciumsulfatestrich sich verfärben und aufquellen.

Vor dem Einbau muss ein Voranstrich erfolgen.

Magnesiaestrich

Magnesiaestrich wurde früher auch als Steinholz bezeichnet.

Magnesiaestrich kann in Kontakt mit Metallen korrodieren.

Magnesiaestrich wird von Spezialfirmen verlegt.

Magnesiaboden eignet sich für antistatische Böden.

Magnesiaestrich hat gute schall- und wärmedämmende Eigenschaften.

Magnesiaestrich ist extrem widerstandsfähig.

Magnesiaestrich ist feuchteempfindlich.

Magnesiaestriche werden vor allem als Industrieböden verwendet.

Magnesiaestrich kann ohne Fugen verlegt werden.

Verbundestrich

Nur Verbundestriche können ohne Randfuge ausgeführt werden.

Verbundestrich ist ein Estrich, der direkt auf die Betondecke gegossen wird.

Verbundestrich ist der belastbarste Estrich.

„Schwimmender Estrich“

Estrich, der auf einer PE-Folie und einer Dämmschicht liegt, wird auch als „schwimmender Estrich“ bezeichnet.

„Schwimmender Estrich“ wird auch „Heizestrich“ genannt.

Der Estrich ist vom Gebäude entkoppelt.

Dadurch werden Schall- und Wärmebrücken vermieden.

Die Dämmschicht besteht meistens aus Styropor (EPS) oder Schaumglas.

Die Estrichfugen

Wenn Estrich eingebaut wird, müssen so genannte Bewegungsfugen mit eingeplant werden.

Die Bewegungsfugen müssen vorher festgelegt sein.

Bewegungsfugen sind Fugen, die nie geschlossen werden dürfen.

Bewegungsfugen verhindern, dass Risse im Estrich entstehen.

Der Estrich kann sich so noch frei ausdehnen.

Auch bei der Trennung von zwei Heizkreisen wird der darüber liegende Estrich durch eine Fuge unterbrochen.

Auch unterschiedliche Estricharten müssen durch eine Fuge voneinander getrennt sein.

Durch Fugen im Estrich wird auch die Schall- und Wärmeübertragung zwischen Räumen unterbrochen.

Werden keine Fugen eingebaut, kann dadurch die Fußbodenheizung zerstört werden.

Zwischen dem Estrich und anderen Bauteilen, wie Wänden, müssen Fugen gelassen werden.

Dafür werden Dämmstreifen an die Wand gesetzt, bevor der Estrich eingebaut wird.

Fugen im Estrich können mit einem Edelstahlprofil überdeckt werden.

Die Fuge zwischen den Estrichplatten sollte mindestens 5 mm frei bleiben.

Die Estrichfugen verlaufen aus optischen und technischen Gründen immer gerade.

Bewegungsfugen dürfen nicht verspachtelt werden.

Bewegungsfugen dürfen höchstens mit Fugenprofilen oder elastischer Masse geschlossen werden.

Die notwendigen Fugen im Estrich müssen vom Architekten bereits in der Planung festgelegt werden.

Dafür werden so genannte Fugenpläne erstellt.

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