Kaminausschnitt

Kaminausschnitt

Gebäude mit einem Kamin müssen in allen Geschossen Deckendurchbrüche haben.

Die Deckendurchbrüche und der Kaminausschnitt im Dach müssen exakt geplant werden, damit sie später genau übereinander liegen.

Der Kaminausschnitt wird vom Zimmermann in die Planung des Dachstuhls übernommen.

Im Normalfall sitzt der Kamin zwischen zwei Sparren.

Der Kaminausschnitt wird mit Hilfssparren erstellt.

Der Kamin wird auf seine endgültige Höhe hoch gemauert.

Die Dachunterspannbahn wird auf die Sparren aufgebracht.

Die Bahnen müssen sich mindestens 10 – 20 cm überlappen und können verklebt werden.

Die Dachunterspannbahn soll leicht durchhängen.

Der Kaminausschnitt wird dabei frei gehalten oder nachträglich ausgeschnitten.

Die Dachunterspannbahn wird mit einem kleinen Überstand in den Kaminausschnitt eingebaut.

Die Dachunterspannbahn wird an der Kaminwand weiter hoch geführt.

Die Unterkonstruktion für die Dachdeckung wird mit Dachlatten erstellt.

Das Dach wird mit den Ziegeln oder einer anderen Dachdeckung eingedeckt.

Zwischen die Ziegel und den Kamin wird ein Blech eingebaut.

Für diesen Anschluss bieten in der Regel Dachdecker eine passende Lösung an.

Zwischen den Sparren wird von innen die Dämmung eingebracht.

Die Dämmung schließt dicht bis an den Kamin an.

Innen werden die Sparren mit PE-Folie abgedichtet.

Die Abdichtung wird an den Kaminwänden herunter geführt.

Anschließend wird im Innenraum eine Unterkonstruktion erstellt, auf der zum Beispiel Gipskartonplatten eingebaut werden.

Die Unterkonstruktion braucht man immer, damit die Platten gut hinterlüftet werden können.

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