Schwarze Wanne

Schwarze Wanne - Keller - Kellerwände - Stahlbeton - Hochkeller - Kellerdecke - Bodenplatte

Der Keller

Ein Keller, auch Souterrain, liegt ganz oder teilweise unterhalb der Erdoberfläche.

Der Keller besteht aus dem Fundament, der Bodenplatte und den Kellerwänden.

Die Fundamente und die Bodenplatte bestehen aus Beton.

Die Wände bestehen aus Mauerwerk oder Beton.

Mauerwerk

Die meisten Keller werden zurzeit in Deutschland gemauert.

Gemauerte Keller lassen sich schnell und wirtschaftlich erstellen.

Alle genormten Mauersteine, d.h. Beton-, Kalksand-, Leichtbeton- und Porenbetonsteine sowie Ziegel dürfen als Kellerwände verarbeitet werden.

Zum Mauern wird Mörtel verwendet.

Zwischen der Bodenplatte und dem Mauerwerk sollte zusätzlich eine PE Folie eingebaut werden, um das Mauerwerk vor dem Wasser aus dem Beton zu schützen.

Bevor die Abdichtung auf das Mauerwerk aufgetragen wird, müssen alle Stellen richtig geschlossen sein.

Alle Risse im Mauerwerk müssen gut mit Mörtel verschlossen sein.

Das Kellermauerwerk sollte von einem Statiker überprüft werden.

Die Baugrube darf erst verfüllt werden, wenn die Kellerdecke betoniert ist.

Kellerwände müssen den Erddruck aushalten, und eventuell gegen Wärmeverluste schützen.

Dafür wird eine bestimmte Wanddicke benötigt.

Die normale Wanddicke gemauerter Kellerwände beträgt 30 cm oder 36,5 cm.

Mauertafeln

Mauertafeln sind vorgefertigte Wände aus Mauerwerk.

Mauertafeln verkürzen die Einbauzeit auf der Baustelle.

Mauertafeln werden in der Fabrik hergestellt.

Werden hoch wärmedämmende Steine verwendet, kann auf eine zusätzliche Wärmedämmung verzichtet werden.

Stahlbeton

Keller aus Stahlbeton sind hoch belastbar.

Keller aus Stahlbeton werden entweder als Fertigteile geliefert oder vor Ort hergestellt.

Wird kein WU Beton benutzt, ist eine Abdichtung erforderlich.

Die Bodenplatte muss auf einer Gleitschicht (PE Folie) liegen.

Die Wände sollten in kurzen Betonierabständen hergestellt werden.

Fertigkeller aus Beton können im Werk mit den gewünschten Maßen hergestellt werden.

Die Mindestdicke von Betonkellerwänden aus Ortbeton liegt - je nach Betonart -zwischen 14 cm und 20 cm.

Fertigwände aus Stahlbeton müssen mindestens 12 cm dick sein.

Alle Risse im Beton müssen gut mit Injektionsharz verschlossen werden.

Im Keller sollten wegen der eventuellen Feuchtigkeit keine gipshaltigen Baustoffe verwendet werden.

Unter der Kellerdecke muss eine horizontale Sperre (Mauerwerksinjektion / Stahlplatten) eingebaut werden.

Diese Sperre verhindert, dass Wasser aus den Kellerwänden in die Wohngeschosse eindringen kann.

An den Außenwänden wird eine Hohlkehle erstellt, auf der die äußere Abdichtung entlang geführt werden kann.

Hochkeller

Ein Hochkeller ist ein Keller, der 50 bis 80 cm über der Grundstücksebene heraus ragt, und nicht so tief im Erdreich liegt.

Es muss weniger Erde ausgehoben werden.

Die Fläche, die gegen Bodenfeuchtigkeit geschützt werden muss, ist kleiner.

Deswegen ist auch die Gefahr von eindringendem Wasser etwas geringer.

Fenster im Keller können einfacher eingebaut werden.

Die Wohnflächen im Keller gewinnen an Qualität.

Vor allem, wenn Ihr Grundstück am Hang liegt, lohnt es sich, einen Hochkeller zu bauen.

Aussenabdichtung schwarzer Keller

Eine Kellerwanne ist die Abdichtung des Gebäudes gegen Wasser.

Das Gebäude liegt eingebettet in einer abgedichteten Schicht, in einer „Wanne“.

©Deutscher Bauzeiger 61.1.1 Bauen - Bodenplatte - Schwarze Wanne

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