Schotterrüttelsäulen

Schotterrüttelsäulen - RSV - Tiefenrüttler - Schotter - Kies - Säulen

Schotterrüttelsäulen

Die Rüttelstopfverdichtung ist ein Bodenverbesserungsverfahren, bei dem grobkörniges Zugabematerial verwendet wird, um in kohäsiven oder körnigen Böden mit hohem Feinanteil > 15% lastabtragende Säulen zu errichten.

Diese Schotterrüttelsäule werden mit einem Tiefenrüttler hergestellt, der versenkt wird und dabei den anstehenden Boden verdrängt oder ausspült.

Der entstandene Hohlraum wird mit Schotter oder Kies verfüllt.

Dieses Zugabematerial wird hierbei durch die Rüttlerspitze eingebracht und durch den Rüttelvorgang gleichzeitig verdichtet sowie mit dem Boden verzahnt.

Mit Abschluss des Herstellungsprozesses verbleibt eine über die ganze Arbeitstiefe reichende Kiessäule oder Schottersäule.

In dem 1979 erschienenen Merkblatt für die Untergrundverbesserung durch Tiefenrüttler sind als Mindestwerte für die Scherfestigkeit cu undrainierte Kohäsion eines Bodens, in dem Schotterrüttelsäule hergestellt werden können, cu = 15-25 kPa angegeben.

Seither ist in Normen und Zulassungen der Mindestwert für cu von 15 kPa genannt.
Baustellenerfahrungen zeigen jedoch, dass auch bei deutlich geringeren cu Werten Schotterrüttelsäule  noch hergestellt werden können.

©Deutscher Bauzeiger 58.2.10b Bauen - Baugrube - Tiefenverdichtung - Schotterrüttelsäulen RSV

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