Erdaushubarbeiten

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Der Erdaushub

Der Erdaushub ist der Boden, der beim Bau ausgehoben oder abgetragen wird.

Beim Erdaushub kommen Baumaschinen wie Bagger, Lader oder Raupe zum Einsatz. Man beginnt damit nach dem Abstecken der Gebäudeform mit Holzpflöcken.

Es wird zusätzlicher Arbeitsraum als Puffer dazu bemessen.

Der Mutterboden wird abgetragen und seitlich auf dem Grundstück gelagert.

Mit ihm kann der zusätzliche Arbeitsraum später wieder befüllt werden.

Der Boden wird bis auf die festgelegte Tiefe abgetragen.

Es ist sinnvoll, wenn eine weitere Person dem Baggerführer hilft.

Der Boden wird direkt auf dem Grundstück gelagert, oder mit dem Lkw zum Lagerplatz gebracht.

Boden, der nicht weiter gebraucht wird, sollte abtransportiert werden.

Bei nicht bindigem Boden muss die Baugrube einen Böschungswinkel von 45 Grad haben.

Bei festeren Böden kann die Böschung auch einen Böschungswinkel bis 60 Grad haben.

Auch Erdaushub für spätere Rohre und Leitungen müssen einen Böschungswinkel haben.

Alle Gräben, die tiefer als 1,25 m sind, müssen verbaut werden, um Einsturz zu verhindern.

Am Baugrubenrand darf auf einem Streifen von 60 cm keine Last platziert werden, um ein Einbrechen oder Abrutschen zu verhindern.

Vor dem Erdaushub muss sichergestellt sein, dass sich im Bereich der Baugrube keine Rohre und Leitungen der Gemeinde befinden.

©Deutscher Bauzeiger 9.2.2 Bauen - Baugrube - Erdaushub

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