Baugrundgutachten

Baugrundgutachten - Baugrund - Gutachten – EC 7-2 – DIN 4020

Baugrundgutachten

Baugrundgutachten werden auf Grundlage der Euro Code 7 (EC 7) Erkundung und Untersuchung des Baugrundes, und zwar verbindlich dem europaweit einheitlichen und verbindlichen Regelwerk für geotechnische Erkundungen und Baugrundgutachten (sogenannter "Geotechnischer Untersuchungsbericht") ausgeführt.

EC 7-2, das, was zuvor in der DIN 4020 geregelt war, ist größten Teils in den EC 7-2 übergegangen.
Der "Rest" wurde mit der Einführung durch die DIN EN 1977 Teil 2 im Nationalen Anhang geregelt.

Die wesentlichen Vorgaben der DIN 4020 gelten also weiter; und bei einem Blick in diese einschlägigen Regelwerke stellt man ohne weiteres fest: Zunächst ist die geotechnische Kategorie (GK) für den Standort des Vorhabens festzulegen.

Und genau diese GK ist maßgeblich dafür, ob Baugrunduntersuchungen erforderlich sind und ggf. in welchem Umfang (Art, Anzahl, Tiefe etc.).

Ein Baugrundgutachten nach EC 7-2 enthält im wesentlichen Aussagen über die

  • Abdichtungsvariante nach DIN 18195
  • Bemessungswasserstand
  • Bettungsmodul
  • Bodenaustausch
  • Bodenkennwerte
  • Bodenklassen
  • Bodenpressungen
  • Erdbau
  • Gründungsempfehlungen
  • Gründungsmöglichkeiten
  • Grundwassersituation, insbesondere HGW (Bemessungswasserstand)
  • Lagerungsdichte
  • Versickerungsverhältnisse (Nachweis Regenwasserversickerung)
  • zulässige Bodenpressung

Kosten für ein Baugrundgutachten

Ein Baugrundgutachten kostet zwischen etwa 500 bis 1000 Euro.

Sollte ein Baugrundgutachten mit detaillierten Angaben für Baumaßnahmen notwendig sein, muss man mit 2000 bis 3000 Euro rechnen.

©Deutscher Bauzeiger 7.2.10 Bauen - Baugrube - Baugrunduntersuchung - Baugrundgutachten

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