Bemessungswasserstand DIN 18195-7

Bemessungswasserstand - DIN 18195-7 - Grundwasserstand - Hochwasserstand - Grundstück - Gebäude

Der Bemessungswasserstand nach DIN 18195-7

Der Bemessungswasserstand ist der höchste aus langjähriger Beobachtung ermittelte Grundwasserstand oder Hochwasserstand.

Der Bemessungswasserstand ergibt sich aus einem extremen Hochwasserstand in der Vergangenheit, oder dem durchschnittlichen Hochwasserstand in einem Zeitraum von 100 Jahren.

Der Bemessungswasserstand dient als Grundlage für die Festlegung der Höhe des Hochwasserschutzes.

Welche Auswirkungen hat der Bemessungswasserstand auf mein Grundstück?

Der Bemessungswasserstand kann auf einem Grundstück variieren.

Im besten / günstigsten Fall liegt Ihr Gelände über dem Bemessungswasserstand und Ihr Boden ist aus stark durchlässigem Material (Sand und Kies).

Der Bemessungswasserstand ist der Wasserstand, nach dem das Gebäude ausgebildet wird.

Der Bemessungswasserstand wird jedem Gebäude individuell zugeordnet.

Der Bemessungswasserstand kann in seltenen Fällen für verschiedene Bauphasen unterschiedlich festgelegt sein.

Vor der Planung eines Gebäudes sollte der Bemessungswasserstand festgestellt werden.

Der Bemessungswasserstand dient als Grundlage für die Festlegung der Höhe des Hochwasserschutzes.

Dem Bemessungswasserstand werden zur Sicherheit 30 cm dazugerechnet.

Bis zu diesem Stand muss gegen Wasser abgedichtet werden.

Alle Bauteile unterhalb des Bemessungswasserstands müssen wasserdicht und auftriebsicher hergestellt sein.

Wer kennt den Bemessungswasserstand für mein Baugrundstück?

Hinweise zum Bemessungswasserstand gibt es in Merkblättern Ihrer Stadt.

Der Bemessungswasserstand kann bei der zuständigen Gemeinde / Behörde erfragt werden.

Warum muss ich als Bauherr / Architekt den Bemessungswasserstand für mein Gebäude kennen?

Der Bemessungswasserstand wird jedem Gebäude individuell zugeordnet.

Der Bemessungswasserstand ist der Wasserstand, nach dem das Gebäude ausgebildet wird.

Ihr Architekt muss den Bemessungswasserstand kennen, um bauliche Maßnahmen für die Sicherheit Ihres Gebäudes zu treffen.

Wenn Wasser oberhalb des Bemessungswasserstands auftritt, kommt es mit Sicherheit zu Schäden am Gebäude.

Wird der Bemessungswasserstand vom Wasser überschritten, muss das Gebäude geflutet werden, um einen Druckausgleich zwischen Außen und Innen herzustellen.

Um Schäden am Gebäude zu vermeiden, sollte ein sicheres Drainsystem installiert sein.

Wird der Bemessungswasserstand bei der Konstruktion des Gebäudes nicht berücksichtigt, kann es zu schweren Schäden kommen, die dann sehr teuer werden.

Auch das Abpumpen von Wasser ist sehr kostspielig.

©Deutscher Bauzeiger 16.2.1 Bauen - Baubeginn -Bemessungswasserstand DIN 18195-7

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