Bauabnahme

Die Vorbereitung der Bauabnahme

Die Bauabnahme ist der Übergang von der Ausführung in die Nutzungsphase des Gebäudes.

Die Bauabnahme findet nach der Fertigstellung des Hauses statt.

Nehmen Sie die Bauabnahme ernst!

Die Bauabnahme hat entscheidende rechtliche Folgen.

Nach der Bauabnahme liegt die Beweislast für Mängel beim Bauherrn.

Nach der Bauabnahme muss der Bauherr alle offenen Rechnungen zahlen.

Nach der Bauabnahme gehen alle Risiken auf den Bauherrn über.

Überlegen Sie sich, ob Sie mit der Ausführung der Leistung vollkommen zufrieden sind.

Unterschreiben Sie nur, wenn Sie keine Beanstandungen oder Bedenken haben.

Was Sie vor der Bauabnahme bedenken sollten

Denken Sie noch einmal über den gesamten Ablauf der Bauausführung nach.

Gab es Probleme oder Ungereimtheiten auf der Baustelle?

Haben Sie zu bestimmten Leistungen noch Bedenken?

Wurden Mängel sofort nachgebessert?

Haben Sie alle Nachbesserungen abgenommen?

Gibt es Stellen, von denen Sie später noch Ärger erwarten?

Notieren Sie sich alle Bedenken und Fragen.

Klären Sie jede Ungereimtheit.

Benutzen Sie dafür Ihre Fotos, Protokolle, Pläne und Bescheinigungen.

Was Sie vor der Bauabnahme brauchen

Vor der Abnahme sollten alle Unterlagen vorliegen, die vertraglich zugesichert waren.

  • Baugenehmigung
  • Energiebedarfsausweis
  • Architektenpläne
  • Statikpläne
  • Pläne der einzelnen Fachplaner
  • Energieberechnungen
  • Energiepass
  • Abnahmebescheinigung Kamin
  • Abwasserprotokoll
  • Erklärung der Baufirma, dass die Ausführungen gemäß den Plänen durchgeführt wurden
  • Dichtheitsbescheinigung (Blower-Door-Test)
  • Produktunterlagen
  • Adressliste der am Bau Beteiligten

Was Sie zur Bauabnahme mitnehmen sollten

  • Zollstock
  • Wasserwaage
  • Höhenmesser
  • Taschenlampe
  • Kamera
  • Mängelliste

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