Erdbebenzonen

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Erdbebenzonen in Deutschland

Die Gefahr für Erdbeben ist in Deutschland vor allem im Süden und im Westen am größten.

Rheingraben und Schwäbische Alb

Erdbeben-Schwerpunkte in Baden-Württemberg sind der Rheingraben von Mainz bis Basel sowie der Zollernalbkreis auf der Schwäbischen Alb.
Grund sind fast immer ruckartige Verschiebungen von Gesteinsschollen im tieferen Bereich der Erdkruste entlang von geologischen Verwerfungszonen.
Vor rund 50 Millionen Jahren brachen Schwarzwald und Vogesen auseinander.
Dadurch entstand der 40 Kilometer breite Oberrheingraben, der von tektonischen Störungen zerschnitten ist.

Alle 100 bis 200 Jahre kommt es hier zu einem Erdbeben der Stärke 6.
Das ist der Spannungsabbau im Oberrheingraben, auch an dessen Rändern.

Die Kölner Bucht ist tektonisch besonders aktiv.
Gigantische Schollen reiben sich seit zwei Millionen Jahren unter der Erdkruste.
Diese sogenannte Schwächezone ist besonders anfällig für Druck, der von der afrikanischen auf die eurasische Platte weitergeleitet wird.

Möglich sind im Rheinland sogar Erdbeben der Stärke 7!

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