Noppenbahn Bodenplatte

Noppenbahn - Bodenplatte - Sauberkeitsschicht - DIN 1045  - Prüfzeugnisse - Gleichwertigkeitsnachweis

Die Noppenbahn ist kein Ersatz für eine Sauberkeitsschicht

DIN 1045- 3 Abs.6.4 fordert eine Sauberkeitsschicht; damit ist eine unbewehrte Betonschicht gemeint.

DIN 1045- 3 Abs.6.4 lässt auch andere Maßnahmen zu, welche die Mindestbetondeckung sicherstellt.

Welcher Hersteller einer Noppenbahn kann einen Gleichwertigkeitsnachweis oder Prüfzeugnisse erbringen?

Bitte beim Bauzeiger melden!

Die Noppenbahn aus Spezial-Polyethylen ist keine Alternative zur traditionellen Sauberkeitsschicht aus Magerbeton.

Immer wieder wird auf eine Sauberkeitsschicht aus Zeitgründen verzichtet.

Aus Kostengründen wird auf die Sauberkeitsschicht verzichtet, stattdessen Noppenbahn eingebaut und damit laufend gegen die DIN 1045 verstoßen.

Eine Sauberkeitsschicht mit einer Stärke von 5 cm Magerbeton kostet bei 100 qm x 5-7 Euro/m² cirka 700 Euro.

Richtig ist es, eine Gleitschicht 2-fach verlegte verklebte PE-Folie auf die glatte abgezogene Sauberkeitsschicht zu legen.

Was passiert mit einer Noppenbahn als Ersatz für eine Sauberkeitsschicht

Die Montage der Baustahlmatten wird von Bauarbeitern auf der Noppenbahn durchgeführt.
Schon hier wird die Noppenbahn verdrückt, anschließend kommt noch die Betonierkolonne und läuft über die fertige Bewehrung.

Als erstes werden die Abstandshalter der unteren Bewehrung auf die Noppenbahn aufgestellt.

Die Noppenbahn bekommt dadurch ein paar Löcher gestanzt.

Beim Betonieren fließt Betonwasser ab in die unter der Noppenbahn verdichtete Sandschicht.

Wenn die Bauarbeiter die oberen Baustahlmatten verlegt haben, kann es zu folgenden Baufehlern kommen.

Die untere Bewehrungsmatte liegt durch die Montage-Belastung damit bei 1,5 cm Höhe im Beton.
Vorgeschrieben sind 4 cm Betonhöhe.

Bei einer löchrigen Noppenbahn und einer 1,5 cm Höhe Betonüberdeckung besteht die Gefahr, dass Bodenfeuchtigkeit in den Beton difundiert und den Baustahl nach Jahren anrostet.

Beim Rosten kommt es zu einer Volumenvergrößerung des Baustahls.
Der umliegende Beton wird aufgesprengt und nach Jahren ist die untere Baustahlmatte total angerostet.
Damit ist die Statik der Bodenplatte  nicht mehr gewährleistet.

Noch steht das Haus unverändert, aber schon eine leichte Veränderung im Grundwasser kann zu Bodenplattenschäden führen.

©Deutscher Bauzeiger 42.1.1 Bauen - Bodenplatte - Noppenbahn

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