Hochleistungsbeton

Hochleistungsbeton - Sichtbeton - Faserbeton - Hochfester Beton - Zement

Hochleistungsbeton

Hochleistungsbeton wird als Sichtbeton verarbeitet.

Hochleistungsbeton auch Hochfest und ultrahochfest genannt, haben eine besondere Tragfähigkeit.

Hochleistungsbeton als Faserbeton ist deutlich zugfester gegenüber normalem Beton und bis zu einem gewissen Grad sogar verformbar.

Hochleistungsbeton mit besonderen Betonzusätzen widerstehen selbst Säuren.

Hochfeste Betone

Die Entwicklung zu hochfestem Beton war die Steigerung der Druckfestigkeit.

Hochfester Beton hat ein dichtes und homogenes Gefüge mit einem geringen Kapillarporenanteil.

Je höher die Druckfestigkeit umso dichter sind die Betone.
Sie sind daher widerstandsfähiger gegen chemische und mechanische Beanspruchungen.

Hochfest ist ein Beton ab einer Druckfestigkeit von mehr als 60 N/mm².

Der Zementgehalt bei Hochfester Beton liegt in der Regel zwischen 350 kg/m³ und 500 kg/m³.

Die Zugabe von silikatischen Feinstäuben für Hochfeste Betone ist Standart.

Durch die geringe Korngröße silikatischer Feinstäube füllt dieser Zusatzstoff die Kapillarporenräume zwischen den Zementteilchen, dadurch wird das Gefüge dichter.

Das Silikat reagiert mit Calciumhydroxid und verbessert so die Bindung zwischen Gesteinskörnung und Zementstein.

Da der Wasserzementwert bei Hochfesten Betonen so niedrig ist, ist die Zugabe von Fließmitteln notwendig, wie:

  • Polycarboxylaten
  • Naphtalinharz-Melaminharz-Kombinationen

Um die notwendige Verarbeitungszeit zu bekommen, ist die Zugabe eines Abbinde - Verzögerers notwendig.

Ultra-Hochfest

Ultra-Hochfest ist ein Beton mit einer Druckfestigkeit zu 250 N/mm² und einer Biegezugfestigkeit bis zu 50 N/mm².

Ultra-Hochfester Beton ist bis zu zehnmal fester als üblicher Beton und sehr korrosionsbeständig.

Bauwerke mit Ultra-Hochfestem Beton können bei gleicher Tragfähigkeit filigraner, daher leichter gestaltet werden.

Erreicht wird dies durch einen niedrigeren Wasserzementwert.

Bei normalfesten Betonen entspricht die Wasserzugabe in der Regel dem 0,5- bis 0,7-fachen der Zementmasse.

Bei Hochfesten Betonen liegt die Wasserzugabe zwischen 0,35 und 0,25 der Zementmasse.

Selbstverdichtender Beton

Gegenüber Rüttelbeton weist Selbstverdichtender Beton eine erheblich weichere Konsistenz auf.

Er entlüftet selbstständig durch die Wirkung der Schwerkraft ohne die übliche Maschinen Verdichtung.

Dadurch entsteht ein dichtes Gefüge im Selbstverdichtenden Beton.

Dank des sehr guten Fließverhaltens füllt der Selbstverdichtende Beton auch anspruchsvolle Schalungsgeometrien aus.

Die Oberfläche des Selbstverdichtenden Beton ist nach dem Ausschalen nahezu porenfrei.

Besonders bei Sichtbetonbauteilen ist diese Betonoberfläche gefragt.

Selbstverdichtender Beton enthält gegenüber Normalbeton bei gleichem Zementgehalt und Wasserzementwert als Zugabe mehr Fließmittel und mehr Mehlkorn.

Normalbeton hat einen Mehlkorngehalt von 350 bis 400 kg/m³.
Selbstverdichtender Beton hat einen Mehlkorngehalt von 500 bis 600 kg/m³.

Damit das Fließverhalten in der Betonschalung nicht behindert wird, ist der Anteil an grober Gesteinskörnung wie Kiesgröße 16 reduziert.

©Deutscher Bauzeiger 71.2.3 Bauen - Bodenplatte - Beton - Hochleistungsbeton

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