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Bodenplatte betonieren

Bodenplatte betonieren

Die betonierte Bodenplatte bildet die Grundlage für ein stabiles Gebäude.

Das Betonieren der Bodenplatte sollte in der Regel von einem Bauunternehmen durchgeführt werden.

Das Betonieren der Bodenplatte durch ein Bauunternehmen dauert etwa einen Tag.

Vorbereitung

Die Bodenplatte und die Höhe der Bodenplatte müssen vom Katasteramt oder vom Geometer abgesteckt worden sein.

Die Schalung ist aufgebaut.

Alle Abdichtungen sind eingebaut.

Alle Anschlüsse liegen in der richtigen Position und sind fixiert.

Die Bewehrung muss untereinander verbunden und auf Abstandshaltern aufgebaut sein.

Die Werkzeuge (Verdichtung / Fördervorrichtung) zum Betonieren der Bodenplatte müssen je nach Baustelle individuell bestimmt werden.

Wenn alle Vorbereitungen auf der Baustelle getroffen sind, kann betoniert werden.

Betonieren

Das Betonieren sollte bei einer Außentemperatur zwischen +5°C und +30°C stattfinden.

Die Stoffe werden so lange gemischt, bis die Mischung gleichförmig erscheint.

Normalerweise dauert das nicht länger als 30 Sekunden.

Die Stoffe dürfen nicht von Hand gemischt werden.

Baustellenbeton soll innerhalb 30 - 60 Minuten eingebaut und verdichtet sein.

Transportbeton soll unmittelbar nach der Anlieferung verarbeitet sein.

Der frische Beton muss schnellstmöglich nach der Anlieferung eingebaut und verdichtet werden.

Arbeiter und Geräte müssen entsprechend der Liefermenge des Betons auf der Baustelle anwesend und vorhanden sein.
Der Beton wird mit einer Betonpumpe oder einem anderen Transportmittel zur Baustelle gebracht.

Vorsicht: Beton darf nicht mit Aluminium in Kontakt treten! Das Aluminium oxidiert wenn es mit frischem Beton in Kontakt kommt.
(Ladeflächen, Werkzeuge etc)

Mit einer Betonpumpe kann der flexible Arm an die gewünschte Stelle gebracht werden.

Der Beton soll aus etwa 50 cm Höhe eingeschüttet werden.

Der Beton muss gleichmäßig verteilt werden.

Mit einer Schaufel kann der Beton verteilt werden.

Besonders an den Kanten muss auf eine gleichmäßige Verteilung geachtet werden.

Der Betoniervorgang sollte nicht unterbrochen werden.

Achtung

Nach dem Abladen des Fertigbetons muss der Fahrer seinen Transportbehälter mit Wasser reinigen.

Das Betonwasser darf nicht in die Baugrube laufen sonst ist Ihre Dränage zu.

Klären Sie vorher ab, was mit dem restlichen Betonwasser des Lieferanten geschieht.

Wenn der Lieferant bei Ihnen das restliche Betonwasser aus seinem Fahrzeug ablassen möchte, darf er das nicht einfach auf das Grundstück laufen lassen.

Die Betonfirma muss ein Gefäß für das Betonwasser zur Verfügung stellen.

Das Betonwasser kann auch in eine Mulde unterhalb des Mutterbodens gelassen werden.

Das Betonwasser kann auch in einer Auffangmulde gesammelt werden, und im erhärteten zustand später als Bauschutt entsorgt werden.

Verdichtung Beton

Der Beton wird überall gerüttelt um gleichmäßig zu verdichten.

Das Rütteln bewirkt, dass die eingeschlossene Luft im Beton an der Oberfläche entweicht.

Zur Verdichtung wird ein Innenrüttler (auch Flaschen- oder Tauchrüttler) benutzt.

Es darf nicht zu lange gerüttelt werden, damit sich der Beton nicht entmischt.

Entmischt sich der Beton, so entsteht eine wässrige Schicht auf dem Beton („Bluten des Betons“).
Bei der richtigen Verdichtung bildet sich auf dem Beton eine dünne Feinmörtelschicht.

Nachbehandlung Beton

Die Oberfläche der Bodenplatte muss so eben und glatt wie möglich sein.

Der Beton wird mit einer Abziehleiste geglättet.

Eventuell muss der Beton nachgewässert werden, damit er langsam und gleichmäßig durchtrocknet.

Der frische Beton muss nachbehandelt werden.

Im Sommer kann die Bodenplatte kontinuierlich mit Wasser geflutet, oder eine wasserspeichernde Abdeckung aufgelegt werden.

Im Winter kann der Beton mit einer wärmedämmenden Folie oder einem beheizten Bauzelt geschützt werden.

Auch im Winter braucht der frische Beton genügend Wasserzufuhr.

Kosten

Das Betonieren einer einfachen Bodenplatte kostet pro 50 m2 etwa 2500 €.